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Ramsauer: Mobilität ist Motor der deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen
Bundesverkehrsminister besucht Warschau
Bei Gesprächen mit seinem polnischen Amtskollegen Cezary Grabarczyk in Warschau unterstrich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer heute die Bedeutung der grenzüberschreitenden Mobilität für die deutsch-polnischen Beziehungen. „Mobilität ist der Motor, der unsere Wirtschaftsbeziehungen antreibt. Polen hat die Finanz- und Wirtschaftskrise erstaunlich gut überstanden. Mit dem spürbaren Aufschwung in Deutschland hat auch das Handelsvo-lumen mit Polen, unserem größten Wirtschaftspartner in Mittel- und Os-teuropa, wieder zugenommen. Dafür brauchen wir funktionierende Ver-kehrswege. Dies gilt für Straße und Schiene gleichermaßen.“ Ramsauer traf sich auch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak. Die Verkehrsminister beschlossen, den geplanten Neubau einer Eisen-bahnbrücke über die Neiße bei Horka jetzt mit Nachdruck vorantreiben zu wollen. Auch die Eisenbahnverbindung Berlin – Stettin soll nach langjährigen Verhandlungen verbessert werden. Die Minister wollen einen entspre-chenden Vertragsabschluss noch in diesem Jahr erreichen. Die Strecke soll wegen ihrer Bedeutung gesamt ins transeuropäische Verkehrsnetz aufgenommen werden. Die Straßenverbindung im Dreiländereck zwischen Zittau (Deutschland), Bogatynia/Reichenau (Polen) und Hrádek nad Nisou/Grottau (Tsche-chien) wird nach dem Willen der Minister verbessert. Mit dem Bau der ersten Etappe wurde im November 2009 begonnen. In einem