Sehr geehrter Herr General,
lieber Herr Bürgermeister
Sehr geehrte Gäste, Mitbürgerinnen und Mitbürger,
und vor allem: Soldatinnen und Soldaten,
- Ich darf Sie als Rückkehrer aus ihren Auslandseinsätzen namens der gesamten Bundesregierung und besonders auch persönlich auf das Herzlichste in der Heimat willkommen heißen.
- Wenn wir heute in feierlicher Form Ihre Rückmeldung aus dem Kosovo und aus Afghanistan sowie im Anschluss das Gelöbnis neuer Freiwilliger Soldatinnen und Soldaten begehen, so ist dies zu aller erst Ausdruck aufrichtigen Dankes und tiefen Respekts.
- Und als Schirmherr begrüße ich es mit Nachdruck, dass wir diesen Dank und Respekt in aller Öffentlichkeit bezeugen!
- Sie alle standen und stehen im Dienst eines überaus anspruchsvollen Auftrages: Nämlich der Konfliktverhütung, Krisenbewältigung und Friedenssicherung – einschließlich des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus.
- An unsere Soldatinnen und Soldaten sind dabei hohe Ansprüche gestellt, die weit über das rein militärische hinausgehen: Nur im Zusammenspiel als Helfer, Vermittler, Schlichter und notfalls auch als Kämpfer können unsere Anstrengungen für Frieden und Sicherheit in den Einsatzgebieten realisiert werden.
- Für diesen Dienst haben unsere Soldatinnen und Soldaten den uneingeschränkten Rückhalt der gesamten Gesellschaft verdient.
- Und ich will die vielen Unterstellungen und Verdächtigungen gegenüber der Bundeswehr und auch gegenüber unseren Gebirgsjägern, die zum Beispiel aus der Linkspartei erhoben werden, in aller Deutlichkeit zurückweisen.
- Ich möchte Ihnen ausdrücklich versichern: Wir alle haben Hochachtung vor ihren Leistungen in wahrlich gefährlichem Umfeld.
- Soldatinnen und Soldaten: Wir haben uns eben verneigt vor Ihren gefallenen Kameraden. – Unser tiefes Mitgefühl gilt den betroffenen Familien, Angehörigen und Freunden. – Wir werden den zu Tode Gekommenen stets ein ehrendes Andenken bewahren.
- Und auch das lassen Sie mich sagen: Es ist richtig und angemessen, dass es inzwischen für besonders herausragende Leistungen und Verdienste in Ihren gefährlichen Einsätzen wieder besondere Auszeichnungen gibt.
- Denn Tapferkeit ist alles andere als ein Begriff aus der Vergangenheit. Niemand weiß dies besser zu beurteilen als unsere Soldatinnen und Soldaten selbst.
- Allen Angehörigen unserer Gebirgsjäger sowie den neuen Freiwilligen hier am Standort Bad Reichenhall wünsche ich für die Zukunft alles Erdenklich Gute und Gottes Segen!
- Auf dass gerade auch der morgige Tag der „Offenen Tür“ zu einem eindrucksvollen Beleg für unser aller Verbundenheit mit den in unserer Heimat stationierten Soldatinnen und Soldaten werden möge!
Vielen Dank !