Dr. Peter Ramsauer
Mitglied des Bundestags | Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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Peter Ramsauer Portrait

Mein Blog

In meinem Blog möchte ich regelmäßig über meine zahlreichen Begegnungen mit Menschen während meiner Termine berichten oder Sie über aktuelle Themen informieren.

Der Rücktritt Horst Köhlers

am vergangenen Montag hat das ganze Land überrascht.

Die breite Anteilnahme der Bürger an diesem Schritt verdeutlichte einmal mehr die große Popularität des Bürgerpräsidenten. Horst Köhler vereinte Sachverstand und Augenmaß; er war Ratgeber und Landesvater. Seinen überraschenden Rücktritt haben viele Bürger gerade deshalb als Schritt der Destabilisierung empfunden. Das Grundgesetz lässt der Bundesversammlung nach dem Rücktritt nur 30 Tage Zeit, um einen neuen Präsidenten zu wählen.

In dieser schwierigen Situation hat die christlich-liberale Koalition Führungsstärke gezeigt und mit Christian Wulff einen überzeugenden Kandidaten präsentiert. Er hat in Hannover sieben Jahre lang stabil und erfolgreich regiert. Unter seiner Führung stieg Niedersachsen aus dem Mittelfeld der Bundesländer in die Spitzenklasse auf.

Christian Wulff hat die politische Erfahrung, die Horst Köhler nicht in sein Amt einbringen konnte. Christian Wulff verbindet diese Erfahrung mit der Offenheit und Bürgernähe, die auch Horst Köhlers starke Seite war. Er führt zusammen und macht Mut.

Demokratie zeichnet sich durch den Wettbewerb guter Kandidaten aus. Die Opposition hätte schlechtere Bewerber nominieren können als Joachim Gauck, den die CSULandesgruppe für seine frühere Arbeit an der Spitze der Stasi-Unterlagen-Behörde schätzt. Gauck weiß aber selbst: Er wurde nur nominiert, weil er als Kandidat von SPD und Grünen keine Chance in dieser Bundesversammlung hat.

In der schwersten Wirtschaftskrise seit drei Generationen brauchen wir einen erfahrenen Staatsmann als Bundespräsidenten. Christian Wulff kann auf die Unterstützung der CSU zählen!