Dr. Peter Ramsauer
Mitglied des Bundestags | Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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Peter Ramsauer Portrait

Mein Blog

In meinem Blog möchte ich regelmäßig über meine zahlreichen Begegnungen mit Menschen während meiner Termine berichten oder Sie über aktuelle Themen informieren.

Die Rede Papst Benedikts XVI. vor dem Deutschen Bundestag

markierte einen der größten Momente der deutschen Parlamentsgeschichte.

Zwar lädt der Bundestag immer wieder ausländische Staatschefs unter die Kuppel des Reichstages – zuletzt hielten dort etwa Jacques Chirac, George Bush und Shimon Peres bedeutende Ansprachen. Doch Joseph Ratzinger ist nicht nur der erste Mann im Staat der Vatikanstadt, sondern als geistiges Oberhaupt von 1,8 Milliarden Katholiken auf der ganzen Welt auch eine moralische Autorität.

Umso kleinlicher und beschämender mutet das Verhalten rot-rot-grüner Oppositionsvertreter an, die der Rede des Papstes fernblieben.

Der große – säkulare – Philosoph Jürgen Habermas traf sich mit Joseph Ratzinger zu einem Dialog auf Augenhöhe; Christen aller Konfessionen suchen den Austausch mit dem Nachfolger Petri; die Juden Roms luden den Papst in ihre Synagoge; führende Moslems bekannten sich in Reaktion auf seine Regensburger Rede zu einer Religion ohne Gewalt – allein einer guten Handvoll Abgeordneten von SPD, Grünen und Linkspartei fehlt das Format, Benedikt XVI. auch nur zuzuhören.

Doch dieses niveaulose Fehlverhalten wird bereits in Kürze vergessen sein. In Erinnerung bleiben werden die vielen Hunderttausend Pilger, die sich auf den Weg machten, um mit Benedikt XVI. zu beten. In Erinnerung bleiben wird, dass es wie in England, Spanien und vielen anderen Ländern vor
allem die Jugendlichen waren, die das Wort des Papstes gesucht haben. Und nicht zuletzt wird in Erinnerung bleiben, was Benedikt XVI. über die christlichen Wurzeln Europa sagte:

„Das Hören auf Gott ist Voraussetzung für die Suche nach dem Gemeinwohl.“

Die gesamte Rede im Wortlaut finden Sie im neuen Brief aus Berlin als Download:

http://www.peter-ramsauer.de/aktuelles/brief-aus-berlin/167-brief-aus-berlin-vom-23-09-2011