Dr. Peter Ramsauer
Mitglied des Bundestags | Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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Peter Ramsauer Portrait

Meine Region

Die Landschaft ist ein Geschenk des Himmels, der Rest ist harte Arbeit!

…dies ist das Motto, das mich jeden Tag motiviert, mich für Menschen eines der schönsten Wahlkreise Deutschlands einzusetzen.

Meine Heimat

Mein Wahlkreis umfasst die beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land. Oder anders ausgedrückt: Vom Chiemsee bis zum Watzmann.

Insgesamt leben hier etwa 272.000 Menschen. Durch eine gesunde Wirtschaftsstruktur - dank zahlreicher klein- und mitteständischer Unternehmen gibt es hohe Beschäftigungszahlen. Die Arbeitslosenquote liegt bei etwa 4 Prozent und ist damit niedriger als der bayerische Durchschnitt.

Kuhherde

Was die Bajuwaren schon veranlasste zu verweilen und eine schaffensreiche Existenz zu gründen, das bietet heute zahlreichen Gästen eine erfüllte Urlaubszeit und jene, die sich einfach da blieben eine hohe Lebens- und Wohnqualität. Die von der Landwirtschaft geprägte Kulturlandschaft, zusammen mit einem facettenreichen Kultur- und Bildungsangebot einerseits und dem intakten Wirtschaftsstandort andererseits, verschafft den Bewohnern meiner Heimat einen hohen Zufriedenheitsfaktor. Dies bestätigt die Umfrage „Perspektive Deutschland“: 84,5 % aller Befragten in der Region Südostoberbayern bewerten den Lebensstandard als hoch! Damit belegt die Region einen Spitzenplatz unter allen untersuchten Gebieten.

Die Natur und das Brauchtum

Zahlreiche Touristen kommen jedes Jahr und sind zu Recht verzaubert von der Schönheit dieser Region. Doch schon vor Jahrhunderten faszinierte der Chiemsee in einer perfekten Komposition aus Farben und Licht, Maler, Dichter, Könige und Heilige in dieser südöstlichen Ecke Deutschlands. Kaum eine Landschaft in Europa hat eine so interessante, faszinierende geologische und kulturelle Geschichte wie der Voralpenraum.

Der Respekt und die Bewahrung vor Schöpfung ist ein wesentlicher Grundsatz meiner Arbeit. Als gelernter Müllermeister kenne ich die Natur und ihr sensibles Gleichgewicht, das es zu bewahren gilt.

Wie die meisten Bewohner meiner Heimat bin ich tief verwurzelt mit Tradition, Brauchtum und Kultur unserer Region. Das Jahr bietet zahlreiche festliche Höhepunkte, wie den Georgiritt, das Maibaum-Aufstellen, die Fronleichnamsprozessionen oder die Trachtenwallfahrten. Der Zusammenhalt und die Leistung der Vereine, die Musik und die Trachten und der Stolz und die Liebe zur Bewahrung unseres Brauchtums begeistern mich. Denn unser Brauchtum, unsere Kultur und unsere bairische Sprache sind einzigartig und darauf bin ich stolz. Nicht nur zuhause, sondern auch in Berlin.

Tourismus

Kreuzweg

Der Fremdenverkehr ist wesentlicher Wirtschaftsfaktor in meinem Wahlkreis. Insbesondere im Berchtesgadener Land ist die Wirtschaftsstruktur stark vom Tourismus und Kurbetrieb geprägt. Die Bedingungen für Sommer- wie Wintersportmöglichkeiten sind optimal. Die örtliche touristische Infrastruktur bietet ein erstklassiges Angebot: Zahlreiche Beherbergungsstätten aller Preiskategorien zusammen mit unzähligen Einkehrmöglichkeit – vom gemütlichen Biergarten- bis zur Spitzengastronomie hält für alle etwas bereit.

Im Landkreis Traunstein ist das die Regionen rund um den Waginger See, dem Chiemsee und das südliche „Feriendreieck“ Ruhpolding – Inzell – Reit im Winkl. Die Orte haben sich mittlerweile auch als Austragungsstätten von Spitzensportveranstaltung einen Namen gemacht. Die großen überregionalen Sportstätten der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land (frühere Bezeichnung: Bundesleistungszentren) sind heute integriert in das „Regionalzentrum Chiemgau / Berchtesgadener Land des Olympiastützpunktes Bayern“. Im Mittelpunkt der sportpolitischen Arbeit der letzten Jahre, aber auch der kommenden Jahre, standen bzw. stehen dabei insbesondere die Ausbaumaßnahmen bei der Kunsteisbahn am Königssee (Bundesstützpunkt für Bob, Rodel und das Skeleton), bei der „Chiemgau-Arena“ (Biathlon-Zentrum) in Ruhpolding sowie beim Eisschnelllaufstadion in Inzell (Bundesstützpunkt Eisschnelllauf). Inzell ist 2011 Austragungsort für die Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf und Ruhpolding ist Gastgeber für die Biathlon-Weltmeisterschaft im Jahr 2012. Für sämtliche Ausbau- und Sanierungsprojekte der Sportstätten Projekte bemühe ich mich um möglichst hohe Förderquoten durch den Bund. Diese Investitionen auch unschätzbare Impulse für die Wirtschaft in unserer Heimat. Ich werde alles daran setzen, unsere Spitzensportstätten in das Konzept der Winterolympiade 2018 zu integrieren.

Die Wirtschaftsstruktur

Neben der einzigartigen Landschaft ist mein Wahlkreis – dank seiner optimalen Infrastruktur ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Viele bedeutende, international tätigen Unternehmen wie z.B. BASF GmbH, AlzChem Trostberg GmbH, DR.-JOHANNES-HEIDENHAIN GmbH, Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, Siteco Beleuchtungstechnik GmbH, Linde AG, Gummiwerk Kraiburg GmbH, Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. oder Brückner Technology Holding GmbH ihren Sitz in meinem Wahlkreis. Darüber hinaus findet sich im gesamten Wirtschaftsraum eine gesunde Struktur durch erfolgreiche und innovative kleine - u. mittelständische Betriebe aller Wirtschaftszweige, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden.

Im Bereich der produzierenden Betriebe sind vor allem die zahlreichen Feinmechanik-Firmen im Bereich um Berchtesgaden und Bischofswiesen zu nennen. So sind diese Unternehmen heute hoch spezialisiert und beschäftigen insgesamt über 700 Mitarbeiter im südlichen Teil des Landkreises. Einen weiteren Industrieschwerpunkt stellen darüber hinaus die Gemeinden Ainring und Saaldorf-Surheim sowie die Stadt Freilassing dar. In diesen Bereichen liegt die Kompetenz vor allem auf dem Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Metall verarbeitenden Industrie.

Für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Berchtesgadener Land ist ebenfalls eine gute Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in den Firmen notwendig. Dies lässt sich nur durch einen funktionierenden Technologietransfer sowie eine gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen erreichen. Der Hochschulstandort Salzburg nimmt dabei eine zentrale Stellung ein.